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Rotvieh

Das Anglerrind wird seit über 140 Jahren in Schleswig-Holstein züchterisch betreut und konnte in dieser Zeit in sehr vielen Ländern der Welt zur Verbesserung von Exterieur und Leistung der einheimischen roten Rassen beitragen.

Aufgrund der Verzehrsgewohnheiten und der Quotenregelung ist die Zuchtleitung heute bemüht, die Milchmengenleistung bei Erhaltung der Eiweißprozente weiter deutlich zu steigern. Neben den hohen Milchinhaltsstoffen sind die sehr guten täglichen Zunahmen bei den Masttieren, die Frühreife sowie die leichten Geburten, die hervorragenden Beine und schwarzen Klauen sowie die geringen Kälberverluste für diese Rasse besonders hervorzuheben.

Nachdem die Angler im Zuchtprogramm viele Jahre Spitzenvererber der Rasse Red Holstein (RH) eingesetzt haben, befindet man sich nun in einer Konsolidierungsphase und ist bemüht den RH Anteil zurück zu drängen. Neben bewährten Vererbern aus der eigenen Population werden schwedische Rotbunte (SRB) Bullen, sowie Rote Dänen (RDM) in einer Kombinationszucht eingesetzt, um den hohen, über viele Jahre erhaltenen Zuchtfortschritt weiter zu sichern.